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IT-Systemhaus / Managed Services

Cash-Krise trotz Wachstum – Overtrading stoppen

Umsatz
12,4 Mio. EUR
Mitarbeiter
~65 FTE
Kernresultat
680–1.100

Ausgangslage

Ein IT-Systemhaus mit starkem Wachstum (+22% in zwei Jahren). Aber die Liquidität wurde immer knapper. Der Kontokorrent lief ständig am Limit. Der GF verstand nicht: "Wenn wir so viel Umsatz machen, wo bleibt das Geld?"

Top Findings

DSO bei 67 Tagen – Top-3-Kunden bei 90+

Drei Großkunden (42% des Umsatzes) zahlten systematisch 30+ Tage nach Fälligkeit. Kein strukturiertes Mahnwesen.

Wachstum frisst Cash (Overtrading)

Vorfinanzierung von Hardware und Personal bei gleichzeitig langen Zahlungszielen der Kunden. Klassische Wachstumsfalle.

Projektmarge unter Plan

Managed-Services-Verträge mit Festpreisen, aber steigenden internen Kosten. Effektive Marge bei 3 von 8 Top-Kunden negativ.

Fehlende Projektabgrenzung

Keine periodengerechte Abgrenzung bei Langzeitverträgen. EBITDA wurde systematisch zu hoch ausgewiesen.

Lizenz-Durchlaufposten im Umsatz

Weiterberechnete Software-Lizenzen (2,1 Mio.) blähten den Umsatz und verzerrten die Margenberechnung.

90-Tage-Maßnahmenplan

Zeitraum
Woche 1–2
Maßnahme
Sofortiges Forderungsmanagement: persönliche Ansprache der Top-3-Kunden
Zeitraum
Woche 2–4
Maßnahme
Einführung Vorauszahlungen für Hardware-Projekte (50% Anzahlung)
Zeitraum
Woche 3–6
Maßnahme
Neuverhandlung der 3 defizitären Managed-Services-Verträge
Zeitraum
Woche 4–8
Maßnahme
Aufbau 13-Wochen-Liquiditätsplanung mit wöchentlichem Reporting
Zeitraum
Woche 6–12
Maßnahme
Trennung Lizenz-Durchlauf vom Service-Umsatz in der Steuerung

Ergebnis

Erreichte Resultate

Wir haben ein strukturiertes Forderungsmanagement aufgebaut und die Kunden auf Anzahlungen umgestellt. In 60 Tagen war die Liquiditätslücke geschlossen. Seit Monat 4 läuft der Kontokorrent nicht mehr am Limit.

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