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Maschinenbau / Metallverarbeitung

Maschinenbauer – Von 5,8% zurück zu rentabel

Umsatz
18,2 Mio. EUR
Mitarbeiter
~95 FTE
Kernresultat
810–1.200

Ausgangslage

Familiengeführter Maschinenbauer in zweiter Generation. Umsatz stabil, aber die EBITDA-Marge war von 12,1% auf 5,8% gerutscht. Die Bank forderte einen Sanierungsplan – und der GF wusste selbst, dass was nicht stimmt, konnte es aber nicht in Zahlen fassen.

Top Findings

Rohertragsmarge von 52% auf 44% gefallen

Materialkostenexplosion nicht über Preise weitergegeben. Kalkulation basierte auf 18 Monate alten Einkaufspreisen.

Personalkosten +14% in 2 Jahren

Aufbau einer zweiten Schicht ohne entsprechenden Umsatzanstieg. Produktivität je FTE um 11% gesunken.

DSO von 38 auf 54 Tage gestiegen

Drei Großkunden hatten Zahlungsziele einseitig verlängert. Kein aktives Forderungsmanagement.

DIO bei 72 Tagen (Branche: 45)

Überdimensionierte Rohstofflager durch fehlende Min/Max-Steuerung. Slow-Mover-Anteil bei 23%.

Keine unterjährige Planung

Steuerung ausschließlich über BWA vom Steuerberater. Keine Liquiditätsplanung, kein Forecast.

Investitionsstau bei Maschinen

Durchschnittsalter Maschinenpark 14 Jahre. Ausschussrate 30% über Branchenschnitt.

90-Tage-Maßnahmenplan

Zeitraum
Woche 1–2
Maßnahme
Sofort-Preisanpassung bei Top-5-Materialgruppen (+3,5% Durchschnitt)
Zeitraum
Woche 2–4
Maßnahme
Zahlungsziel-Neuverhandlung mit den 3 Großkunden (Ziel: DSO < 42 Tage)
Zeitraum
Woche 3–6
Maßnahme
Lagerbereinigung Slow-Mover, Einführung Min/Max-Bestellpunkte
Zeitraum
Woche 4–8
Maßnahme
Schichtmodell-Überprüfung, Personalkapazität an Auftragseingang koppeln
Zeitraum
Woche 6–12
Maßnahme
Einführung monatliche Liquiditätsplanung und Ergebnis-Cockpit

Ergebnis

Erreichte Resultate

In den ersten 90 Tagen haben wir Maßnahmen umgesetzt, die das EBITDA voraussichtlich um 400 TEUR pro Jahr verbessern und 600 TEUR Kapital freistellen.

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